,,SPD und Grüne wollen Fahrverbote für Benziner!”

,,SPD und Grüne wollen Fahrverbote für Benziner!”

4431 M. Müller
Added by 27. Oktober 2018

Auch in Berlin gibt es künftig Diesel-Fahrverbote. Davon könnten erstmals auch neue Euro-6-Diesel betroffen sein, berichtet der rbb. Bundesweit betrifft die neue Verbots-Welle damit rund 15 Millionen Autofahrer.

Der Glaube, Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6 seien vor Fahrverboten relativ sicher, könnte sich als Trugschluss erweisen: Der Berliner Senat prüft Fahrverbote für Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 6 a,b und c. Der rbb beruft sich auf Interne Unterlagen, dass die Umweltverwaltung der Bundeshauptstadt prüft, auch ganz neue Dieselfahrzeuge zu verbannen Intern prüft man auch für Benziner ein Fahrverbot. Besitzer von Euro-6a, -6b und -6c-Fahrzeugen können nach aktuellem Stand weder auf Umtauschprämien noch Hardware-Nachrüstungen hoffen. Diese Maßnahmen sind bislang nur für Fahrzeuge mit Euro-5- und Euro-4-Norm im Gespräch und kommen nun im Juni 2019.

Laut den Bestandszahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) von Anfang 2018 wären von den nächsten Fahrverboten in Berlin etwa 340.000 Halter von Dieselfahrzeugen betroffen. Mehr als 85.000 davon haben bereits die Norm Euro 6. Entsprechend müssen Fahrer von Euro-6a, -6b und -6c-Dieseln mit einem erheblichen Wertverlust ihrer Pkw rechnen.

Auch Euro-6 Diesel nicht mehr sicher!

“Auch die, die jetzt ein Auto austauschen, sind nicht sicher, dass sie mit dem Auto dann 2020 nicht doch ausgesperrt werden würden”, erläutert Umweltsenatorin Günther. Das Pikante daran: Nach dem Dieselgipfel 2017 hatten viele Pkw-Fahrer die Kaufprämien der Autohersteller genutzt und ihre Euro 4- und 5-Diesel durch Autos mit neuer Euro 6-Norm ersetzt. Verbunden war damit die Erwartung, die neuen Fahrzeugen seien sicher vor Fahrverboten.

Bundesumweltministerin bereitet Bürger auf Euro 6-Verbot vor!

Günther warnte nun Verbraucher, die jüngst im Rahmen des Diesel-Kompromisses der Bundesregierung aufgelegten “Umtauschprämien” zu nutzen. Lediglich Pkw mit Euro 6d würden die zulässigen Grenzwerte einhalten. Diese Aussage ist freilich irreführend: Abgesehen von den Betrugs-Dieseln bei Volkswagen und Daimler, für die das KBA entsprechende illegale Abschalteinrichtungen festgestellt hat, entsprechen alle Diesel den Vorschriften. Die sind nur bei der aktuellen Abgasnorm Euro 6 d deutlich strenger als bisher, weswegen die maximale Abgasreinigung auch in mehr Fahrsituationen wirksam ist.

Dass die Euro 6-Verbote nicht auf Berlin beschränkt sein dürften, machte zuletzt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) klar.Diese würden dann nicht nur Berlin betreffen. Deutschlandweit sind damit rund 15 Millionen Autofahrer von Fahrverboten bedroht, also fast alle – die neuen 6d-Diesel werden erst jetzt langsam in den Markt eingeführt. “Es kann sein, dass der neue Euro6-Diesel auf der Straße auch nicht weniger Stickoxide ausstößt als der zurückgegebene Euro 4- oder Euro5-Diesel. Auf der sichereren Seite, was den Schutz vor Fahrverboten angeht, ist man nur mit dem neuesten Standard Euro 6d, der auch auf der Straße sauber ist”, so Schulze im Interview mit dem RND. SPD und Grüne sind damit auf einer Linie mit der von ihnen unterstützten Lobby-Organisation Deutsche Umwelthilfe (DUH), die vom SPD geführten Umweltministeriumseit Jahren mit Steuergeldern gefördert werden.  Aber auch das CDU-geführte Bundeswirtschaftsinisterium vergibt Fördermittel an die DUH – die Steuerzahler finanzieren also quasi ihre eigenen Diesel-Fahrverbote mit.

 

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